AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) – Brainshower

Brainshower – Selcan Cerioglu

Stand: September 2026

1. Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen

Selcan Cerioglu – Brainshower
Siempelkampstr. 106
47803 Krefeld

– nachfolgend „Anbieterin“ genannt –

und ihren Kunden – nachfolgend „Kunde“ genannt.

(2) Das Leistungsangebot richtet sich insbesondere an Unternehmen, Organisationen, Führungskräfte und Teams. Die Angebote können insbesondere Inhouse-Trainings, Coachings, Leadership Days, Workshops, Veranstaltungen sowie digitale Inhalte umfassen.

(3) Diese AGB gelten ausschließlich. Abweichende oder entgegenstehende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn die Anbieterin ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.

(4) Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

2. Leistungen

(1) Die Anbieterin erbringt insbesondere folgende Leistungen:

  • Inhouse-Trainings,
  • Team- und Führungskräfte-Trainings,
  • Coachings,
  • Workshops,
  • Leadership Days und vergleichbare Veranstaltungen,
  • Beratungs- und Entwicklungsleistungen,
  • digitale Produkte und Unterlagen zum Download.

(2) Art, Umfang, Inhalt, Dauer, Ort und Termin der jeweiligen Leistung ergeben sich aus dem individuellen Angebot, der Leistungsbeschreibung oder der Auftragsbestätigung.

(3) Die Anbieterin schuldet die vereinbarte Leistung, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen, persönlichen, gesundheitlichen oder sonstigen Erfolg.

3. Vertragsschluss

(1) Die Darstellung von Leistungen auf der Website, in sozialen Medien, Präsentationen, Flyern oder sonstigen Unterlagen stellt grundsätzlich kein verbindliches Vertragsangebot dar.

(2) Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde ein Angebot der Anbieterin in Textform annimmt oder die Anbieterin die Beauftragung bzw. Buchung in Textform bestätigt.

(3) Bei Veranstaltungen kann der Vertrag auch durch eine Buchungsbestätigung zustande kommen.

(4) Vertragssprache ist Deutsch.

4. Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde stellt die zur Durchführung der vereinbarten Leistungen erforderlichen Informationen und Rahmenbedingungen rechtzeitig zur Verfügung.

Bei Inhouse-Veranstaltungen gehört hierzu insbesondere – soweit vereinbart – die Bereitstellung geeigneter Räumlichkeiten, technischer Ausstattung und einer zuständigen Ansprechperson vor Ort.

(2) Verzögerungen oder Mehraufwand, die durch eine verspätete oder fehlende Mitwirkung des Kunden entstehen, können der vereinbarten Vergütung entsprechend berücksichtigt werden.

(3) Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass Teilnehmer die erforderlichen Informationen und organisatorischen Voraussetzungen für die Teilnahme erhalten.

5. Vergütung

(1) Die Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der individuellen Vereinbarung.

(2) Soweit gegenüber Unternehmen nicht ausdrücklich anders angegeben, verstehen sich Preise als Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

(3) Reise-, Übernachtungs- und sonstige Nebenkosten werden nur berechnet, wenn dies im Angebot vereinbart wurde.

6. Zahlungsbedingungen

(1) Rechnungen sind innerhalb der auf der Rechnung angegebenen Zahlungsfrist ohne Abzug zu begleichen.

(2) Sofern im Angebot eine Vorauszahlung vereinbart wurde, ist die Leistung erst nach vollständigem Zahlungseingang geschuldet.

(3) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften.

7. Stornierung durch den Kunden

(1) Stornierungen müssen in Textform, insbesondere per E-Mail, erklärt werden.

(2) Soweit im jeweiligen Angebot nichts Abweichendes vereinbart wurde, gelten für individuell vereinbarte Präsenzleistungen folgende Stornobedingungen:

  • bis 14 Kalendertage vor dem vereinbarten Beginn: kostenfrei,
  • 13 bis 8 Kalendertage vor dem vereinbarten Beginn: 50 % der vereinbarten Vergütung,
  • ab 7 Kalendertagen vor dem vereinbarten Beginn: 100 % der vereinbarten Vergütung.

(3) Bei Nichterscheinen eines vom Kunden angemeldeten Teilnehmers besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Erstattung der vereinbarten Vergütung.

(4) Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

(5) Der Anbieterin bleibt der Nachweis eines höheren tatsächlich entstandenen Schadens vorbehalten, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

(6) Eine Umbuchung kann im Einzelfall nach Verfügbarkeit ermöglicht werden. Ein Anspruch auf Umbuchung besteht nicht.

8. Absage oder Verschiebung durch die Anbieterin

(1) Die Anbieterin kann eine Veranstaltung oder einen vereinbarten Termin aus wichtigem Grund, insbesondere aufgrund von Krankheit, höherer Gewalt oder sonstigen unvorhersehbaren Ereignissen, absagen oder verschieben.

(2) Im Falle einer Absage wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin angeboten.

(3) Ist eine Ersatzleistung nicht möglich oder für den Kunden nicht zumutbar, werden bereits gezahlte Vergütungen für noch nicht erbrachte Leistungen erstattet.

(4) Weitergehende Ansprüche bestehen nur nach Maßgabe der gesetzlichen Haftungsbestimmungen.

9. Digitale Produkte und Downloads

(1) Digitale Produkte werden in der im jeweiligen Angebot angegebenen Form bereitgestellt.

(2) Der Kunde ist für die erforderlichen technischen Voraussetzungen für den Empfang und die Nutzung der digitalen Inhalte selbst verantwortlich.

(3) Digitale Inhalte dürfen ausschließlich im Rahmen der eingeräumten Nutzungsrechte verwendet werden.

(4) Soweit ein Downloadlink zeitlich oder hinsichtlich der Anzahl der Abrufe beschränkt ist, wird dies im jeweiligen Angebot angegeben.

10. Urheberrecht und Nutzungsrechte

(1) Sämtliche von der Anbieterin bereitgestellten Unterlagen, Konzepte, Präsentationen, Texte, Arbeitsmaterialien und digitalen Inhalte sind urheberrechtlich geschützt, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist.

(2) Der Kunde erhält, soweit nicht anders vereinbart, ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den vertraglich vorgesehenen Zweck.

(3) Eine Weitergabe, Veröffentlichung, Vervielfältigung, Bearbeitung, öffentliche Zugänglichmachung oder kommerzielle Nutzung außerhalb des vereinbarten Nutzungszwecks ist ohne vorherige Zustimmung der Anbieterin nicht zulässig, soweit gesetzlich zulässig.

11. Coaching und Training

(1) Trainings-, Coaching- und Beratungsleistungen dienen der fachlichen, persönlichen und/oder organisatorischen Entwicklung.

(2) Die Anbieterin schuldet die vereinbarte Durchführung der Leistung, nicht das Erreichen eines bestimmten Erfolges.

(3) Die Leistungen der Anbieterin ersetzen keine ärztliche, psychotherapeutische, heilkundliche, steuerliche oder rechtliche Beratung.

12. Widerrufsrecht für Verbraucher

(1) Soweit ein Vertrag mit einem Verbraucher im Wege des Fernabsatzes oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen wird, besteht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht, sofern kein gesetzlicher Ausschluss greift.

(2) Einzelheiten ergeben sich aus der jeweils geltenden gesetzlichen Widerrufsbelehrung.

(3) Bei bestimmten Dienstleistungen, insbesondere Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen mit einem spezifischen Termin oder Zeitraum, kann das Widerrufsrecht gesetzlich ausgeschlossen sein. Ob dies im konkreten Fall zutrifft, richtet sich nach den gesetzlichen Voraussetzungen.

(4) Bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen vorzeitig erlöschen, wenn der Verbraucher insbesondere ausdrücklich zustimmt, dass mit der Vertragserfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und seine Kenntnis vom Verlust des Widerrufsrechts bestätigt.

(5) Soweit im konkreten Fall ein Widerrufsrecht besteht, erhält der Verbraucher die gesetzlich erforderliche Widerrufsbelehrung vor bzw. bei Vertragsschluss.

13. Gewährleistung

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.

Gegenüber Unternehmern gelten die gesetzlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der für Unternehmer geltenden gesetzlichen Besonderheiten.

14. Haftung

(1) Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet die Anbieterin nur für den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

(4) Die Haftung nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften bleibt unberührt.

15. Datenschutz

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in der jeweils aktuellen Datenschutzerklärung auf der Website von BrainShower.

16. Verbraucherstreitbeilegung

Die Anbieterin ist nicht verpflichtet und grundsätzlich nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Soweit gesetzlich erforderlich, werden Verbraucher entsprechend den gesetzlichen Vorschriften über die zuständige Verbraucherschlichtungsstelle informiert.

17. Anwendbares Recht

(1) Es gilt deutsches Recht.

(2) Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

(3) Das UN-Kaufrecht findet keine Anwendung.

18. Gerichtsstand

(1) Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – der Geschäftssitz der Anbieterin Gerichtsstand.

(2) Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.

19. Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.

An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung treten die gesetzlichen Regelungen.